CMD-Schienen

CMD-Schienen: Zum Lesen bitte anklicken!

Oft höre ich den Einwand „… aber ich hatte schon eine Schiene und die hat nicht geholfen!“. Ich hatte auch einmal ein Auto und das wollte nicht anspringen. Das heißt nicht, dass alle Autos nicht anspringen - es fahren ja genügend herum, oder?

Oft haben solche Schienen für die CMD von Anfang an nicht richtig gepasst und haben auf den Zähnen geklemmt. Ebenso oft wurde darauf ein Biss eingestellt, der für die Muskulatur nicht weniger anstrengend ist, als der eigene, der zur CMD führte.

In der Vertiefung gehe ich auf die Herstellung des Myozeptors ein und beschreibe eine Reihe weiterer Schienen. Eingeschlossen ist nun auch eine Übersicht über den digitalen Workflow im Vergleich zum analogen, sowie Informationen zu Schienenmaterialien.

Jig-Schienen: Vorsicht!

jig-1
Ant offener Biss

Nach 2-jährigem Tragen einer Jig-Schiene ist der Biss von 6-6 offen und nun ist eine chirurgische Korrektur geplant.

Seit Jahren gelten Jig-Schienen als Patentrezept, sei es für die CMD, Kopfschmerzen oder Zähneknirschen und werden  in Vorträgen angepriesen „wie warme Semmeln". Was dahinter steckt, ist einfach der Versuch, den Patienten davon abzuhalten, zuzubeißen. 

Die verschiedenen Zahntypen im Gebiss sind für unterschiedliche Funktionen optimal ausgeformt: Molaren haben jeweils mehrere Wurzeln, die sie besonders massiv im Knochen verankern und können hohe Kräfte beim Kauen aufnehmen. Sie sind die Stützzähne im Gebiss. Die Prämolaren sind zierliche Helfer und die Eckzähne können mit ihren langen Wurzeln Hebelkräfte gut aufnehmen. 


© Rainer Schöttl 2018           Impressum          Datenschutz