Corona Digest

Study: COVID recovery gave Israelis longer-lasting Delta defense than vaccines

Die Delta-Variante durchbricht den Schutz der Pfizer-Impfung 27 mal so häufig, wie den der natürlichen Immunität nach durchgemachter COVID-Erkrankung.

Anteil wahrscheinlicher Impfdurchbrüche bei symptomatischen COVID-Fällen >60 Jahre in Deutschland 49%, bei Sterbefällen 37,4%

Zitiert aus Tabelle 4 des RKI wöchentlichen Lagebericht vom 30.9.2021.

Warum sieht man derlei Nachrichten nicht auf Titelseiten, sondern muss danach suchen, wie nach einer Nadel im Heuhaufen? 

Ging es am Anfang dieses Digest noch darum, das neue SARS-2 Virus besser zu verstehen, um sich davor schützen zu können, so ist das Hauptthema seit diesem jahr die Impfung. Befragt man Geimpfte dazu, was sie über COVID und ihre Impfung wissen, so bekommt man oft stereotype Antworten, wie von einem Beipackzettel abgelesen. Spiegeln sich hier tatsächliche wissenschaftliche Erkenntnisse wider, oder eher die Propaganda der Hersteller? 

Man könnte sagen, ich sei eingeknickt, denn ich habe mich nun impfen lassen. Wenn ich ehrlich bin, war das weniger aus Sorge um mein leibliches Wohl, denn, wie schon bei der Schweinegrippe zuvor, habe ich ein gesundes Vertrauen in mein Immunsystem, und auch darauf, dass man sich vor Tröpfcheninfektionen ganz gut schützen kann. Viel mehr war ich der Repressalien leid, die man Ungeimpften inzwischen zumutet. Ich möchte mich z. B. bei einem Vortrag gerne auf mein Fachgebiet konzentrieren, statt ständig ein Auge auf der Uhr zu haben, ob seit dem letzten Schnelltest 24 Stunden schon wieder vergangen sind! Noch schlimmer steht es um Studenten, wenn sie vor die Wahl gestellt werden, jeden Tag 20 € für einen Test auszugeben, ihr Studium abzubrechen, oder sich eben doch impfen zu lassen, und am allerschlechtesten um unsere Kinder, für die COVID trotz gegenteiliger Behauptungen keine Gefahr darstellt, außer wenn sie an bestimmrten Krankheiten leiden, dafür möglicherweise aber die Impfung.

Warum meine Impfung erst jetzt?

  1. Eine Impfung im Frühjahr kam für mich nicht infrage. Alles deutet darauf hin, dass COVID eine saisonale Erkrankung ist, die im Sommer von alleine annähernd verschwindet, ähnlich der Grippe. Und es würde auch kaum jemandem einfallen, sich NACH der Grippesaison  gegen Grippe impfen zu lassen. Nicht vor der COVID-Flaute im Sommer, sondern vor der zu erwartenden COVID-Welle im Winter war daher für mich der richtige Zeitpunkt zur Impfung – wenn überhaupt.
  2. Sorge bereiten mir zusehends ungetestete Geimpfte: Noch immer verfängt das Mantra, dass Geimpfte nicht oder zumindest weniger ansteckend seien. Jedoch widerlegen die Fakten diese Hoffnung zusehends und somit wird es zum Problem, wenn Geimpfte ihre Privilegien genießen und dabei die gewohnte Vorsicht fallen lassen. Die Wahl zwischen Impfung und Maske ist irreführend!

Trotz allem, was ich dazu gelesen habe, wäre es vermessen, würde ich behaupten, ich wüsste, was genau mir da in den Arm gespritzt wurde. Es gibt valide Bedenken gegenüber diversen Apekten der Genmanipulation, die bei diesen neuen Impfstoffen zum Einsatz kamen, gegenüber der Wirkung von Nanopartikeln im Allgemeinen, sowie dem Hineinimpfen in eine Pandemie. Es wird zwangsläufig noch Jahre dauern, bevor auch nur die Möglichkeit dazu besteht, diese Bedenken zu validieren oder zu wiederlegen! 

Mir ist unklar, wie man angesichts der Studienlage die natürliche Immunität nach überstandener Krankheit in Zweifel ziehen kann, während man einer Impfung, mit der man erst seit einigen Monaten Erfahrung hat, arbiträr die doppelte Schutzdauer zuspricht! Wer sich aus welchen Gründen auch immer nicht impfen lassen möchte, muss sich schon nach sechs Monaten erneut mit dem SARS-2 Virus infizieren, wenn er Geimpften gleichgestellt sein möchte! 

Auch Anderes gefällt mir nicht, z. B. was ich kürzlich von mehr als 70 Forschern in IT-Sicherheit gelesen habe, welche die Lucca App als unsicher und nutzlos deklarieren. Offenbar bietet diese Pandemie große Verlockungen zur Ignorierung wissenschaftlicher Fakten zugunsten der Spekulation!

Von Anfang an war sie von widersprüchlichen, unlogischen und manchmal auch falschen Informationen umgeben. Gleich zu Beginn hieß es, Masken würden den Träger nicht schützen, wobei schlicht unlogisch war, dass eine Barriere, die Tröpfchen aufsaugt, keinen Einfluss auf deren Verbreitung haben soll. Medien und selbst Top-Virologen stimmten bald in diesen Gleichgesang ein, wie man heute noch im NDR Coronavirus-Update in den frühen Folgen nachhören kann. Lägst ist klar: das war schlicht falsch! 

Im März 2020 begann ich daher diesen Corona Digest, um Fakten und fundierte Expertenmeinungen festzuhalten, gerade weil sie von Anfang an unter gleichgeschaltet wirkenden Schlagzeilen kaum zu finden waren. Es ist dies kein Blog, dem ich immer neue Beiträge anhänge, denn das könnte inzwischen kaum noch einer alles lesen. Viel mehr modifiziere ich den gesamten Beitrag regelmäßig, füge neue Erkenntnisse hinzu und lösche solche, die nicht länger relevant sind – eine Zusammenfassung eben, ein Digest. Dennoch ist auch der umfangreich geworden, daher hier eine Übersicht der Zwischenüberschriften vorab:

  • Ist COVID-19 gefährlich?
  • Die Epidemiologie
  • Die 4. Welle
  • Probleme mit dem PCR-Test
  • Intensivmedizinische Beatmung
  • Geert Vanden Bossche
  • COVID-19 Impfung und „Verschwörung“
  • Das große Geld
  • Impfdurchbrüche
  • Keine Risiken?
  • Zulassungsstudien
  • Industrielobbys
  • Was unterscheidet das SARS-2 Virus von der gewöhnlichen Grippe?
  • Was wissen wir heute über das SARS-2 Virus?
  • Die richtige Maske für jeden Zweck
  • Masken und die saisonale Grippe
  • COVID-19 und andere Faktoren


Ist COVID-19 gefährlich?

Das neue SARS-2 Virus galt als gefährlich, viel gefährlicher als die Grippe. Von der italienischen Variante wurden wir dann überrascht, weil sie infektiöser war, als der „Wildtyp“ (heute gilt sie selbst meist als Wildtyp). Schon kurz darauf bedrohte uns die britische Variante, weil sie angeblich noch wesentlich ansteckender war als die italienische. Doch sogleich erschien die wiederum wesentlich ansteckendere indische Variante – und schon gibt es Lamda-Varianten, die noch einmal viel gefährlicher sein sollen. Jedesmal wurden bedrohliche Szenarien an die Wand gemalt – es gab einfach keine Erholungspausen! Und nun droht eine vierte Welle, die wir angeblich nur abwenden können, wenn wir das Risiko eingehen, auch unsere Kinder zu impfen, obwohl sie an COVID in der Regel weniger stark erkranken, als an einer Grippe. Aber es gab auch unter Kindern Todesfälle, lesen wir, und das stimmt:  bei 9 Todesfällen im Verlauf der gesamten Pandemie lag bei Kindern eine positive PCR-Testung vor – aber jedes von ihnen hatte unter einer anderen lebensbedrohlichen Erkrankung gelitten. 

In seinem hochinteressanten Video (https://youtu.be/MgbG3mdF1pc, wurde inzwischen leider von YouTube geblockt, kann momentan aber noch unter https://youtu.be/g90v8McKIPQ gesehen werden) kann der Mathematiker Marcel Barz in den Rohdaten, denen also, die den Berechnungen des RKI und anderer Institutionen zugrunde liegen, keinen belastbaren Nachweis für die Pandemie finden.

So nachdenklich das Video auch stimmt, z. B. weil es zeigt, dass eine höhere prozentuale Auslastung der Intensivstationen bezuschußt wird und daher mit dem Abbau von Intensivbetten künstlich herbeigeführt wird, kann ich mich seinen Folgerungen bezüglich der Übersterblichkeit nicht ganz anschließen. Er vergleicht hier die Jahre 2019 und 2020 pauschal, jedoch enthielten sie auch gegenläufige Entwicklungen, z. B., weil durch das Tragen von Masken die Grippesaison 20/21 praktisch komplett ausfiel (siehe unten). Aussagekräftiger ist es nach meiner Auffassung, den zeitlichen Verlauf der Übersterblichkeit mit den COVID-Wellen zu vergleichen, wie er es später bei der Intensivbettenbelegung auch tut – und das am besten nicht nur in einem Land.

Die Euromomo, ein dänisches Institut, erfasst europaweit Sterbedaten. Die oberste der folgenden Grafiken zeigt die Gesamtzahl der erfassten Sterbefälle pro Woche und die Übersterblichkeit (in der Spitze etwa 1600 Tote/Woche mehr als normal) während der Grippewelle 2017/18 (die in Deutschland seinerzeit insgesamt ca. 25.000 Tote verursacht hat) ist gut zu erkennen. Völlig unzweideutig zeichnen sich auch auch die beiden COVID-19 Wellen im Jahr 2020 ab. Die Spitze während der ersten COVID-19 Welle liegt bei 90.000 Toten/Woche, also europaweit um etwa 35.000/Woche über dem Durchschnitt.

Interessant wird es allerdings, wenn man die Zahlen nach der Altersverteilung aufschlüsselt:

  • Bis zu einem Alter von 44 Jahren ist praktisch keine mit den COVID-19 Wellen korrelierende Übersterblichkeit erkennbar.
  • In der Gruppe der 45-65-Jährigen zeigt sich eine recht moderate korrelierende Übersterblichkeit, deren Spitze während der ersten COVID-Welle in der KW 14 2020 liegt, europaweit 2473 Sterbefälle über der Basislinie von 8855 in dieser Altersgruppe, pro Woche. Nur etwa 7% der Übersterblichkeit mit oder an COVID in allen Altersstufen in dieser KW 14 entfallen auf 45-65-Jährige.
  •  79.419 über 65-Jährige starben hingegen in derselben KW, 33.582 über der Basislinie von 46.837. Das sind rund 90% der Übersterblichkeit in allen Altersgruppen in dieser Woche!

Es waren also in allererster Linie unsere Senioren (medianes Alter 82 Jahre), die an COVID-19 starben, und da vor allem solche, die in Altersheimen lebten und bereits unter anderen Erkrankungen litten. Für junge Erwachsene ist das Sterberisiko offenbar verschwindend gering und für Jugendliche und Kinder gibt es praktisch keines. 

Bei den betroffenen Senioren findet man kaum weitere Unterteilungen zu anderen Faktoren, jedoch liefert diese die große Obduktionsstudie im Klinikum Hamburg Eppendorf: Nur ein Prozent von den untersuchten 735 Sterbefällen mit positivem PCR-Test  in Hamburg hatte keine Vorerkrankungen, die meisten mindestens drei, darunter Bluthochdruck, chronische Nierenschwäche, dauerhafte Lungenschädigung, bösartige Tumorerkrankungen und Diabetes mellitus. 20 Prozent wiesen ein krankhaftes Übergewicht auf. Nur sieben Verstorbene waren unter 50 Jahre alt und unter ihnen hatte jeder ernsthafte Vorerkrankungen. 

Zu einem ähnlichen Ergebnis kam auch der Stanford Wissenschaftler  John Ioannidis in seinen Artikeln im WHO Bulletin und dem BMJ. Darin sah er ein „sehr kleines“ Sterberisiko für COVID-Patienten im Alter von <65 Jahren und auch für solche >65 Jahre, solange sie keine einschlägigen Vorerkrankungen haben. In seiner jüngsten Metaanalyse kam er zu einem ähnlichen Ergebnis: Die Auswertung von 61 Studien in 51 Ländern ergab eine Infektionssterblichkeit zwischen 0,00% und 1,54% mit einem Medianwert von 0,23% und lag somit weit unter den der Pandemie ursprünglich zugrundegelegten Werten, noch niedriger gar, als die von Prof. Streek in seiner "Heinsberg-Studie" vermuteten 0,37%.


Die Risikogruppe ist hier also klar abgrenzbar und dem gegenüber stehen Schlagzeilen, die jede Welle aufs Neue Überlastungen der intensivmedizinischen Kapazitäten voraussagen, die dann aber bei uns noch nie wirklich eingetreten sind.

Jedoch zeigen die Sterbedaten der Euromomo trotz anderslautender Schlagzeilen auch, dass es seit März 2021 keine nennenswerte Übersterblichkeit in Europa mehr gibt, weder in Verbindung mit COVID, noch irgendwelchen anderen Todesursachen.


Die Epidemiologie

Our World in Data sammelt Daten über fast alle Aspekte zum Leben auf diesem Planeten. Hier sieht man z. B., dass jedes Jahr noch immer 1 Million Menschen wegen einer HIV Infektion stirbt, 2,8 Millionen in Folge von Alkohol-Konsum. Natürlich finden sich dort auch Daten zum neuen SARS-2 Virus, welche auf den Daten der amerikanischen Johns Hopkins Universität beruhen:


Die Grafik ist interaktiv und man kann statt der Inzidenz auch bestätigte Todeszahlen anzeigen, Länder hinzufügen, oder ein Land hervorheben, indem man rechts mit der Maus auf seinen Namen zeigt. Der aktuelle Zeitraum lässt sich vergrößert darstellen, indem man das Startdatum weiter nach rechts zieht. 

Interessant ist hier zum Einen der Vorjahresvergleich: In Deutschland gab es 2020 nach einer Sommerpause eine Mitte Oktober langsam einsetzende Winterwelle, welche am 23. 12. ihr Maximum mit einer Inzidenz von 307 erreichte. 

In Israel gab es auch eine Sommerwelle, welche am 27. 9. mit einer Inzidenz von 714 ihren Höhepunkt erreicht hatte. Nach einer kurzen Pause setzte bereits im November der nächste Ausbruch ein, der am 17. Januar mit 981 sein Maximum erreichte. Trotz Impfung gab es auch 2021 eine solche Spätsommerwelle in Israel und ihr Maximum lag am 14. 9. noch höher, als ohne Impfung im Jahr zuvor, nämlich bei 1254! 

Die Infektionszahlen lassen sich auch mit den  jeweiligen Impfraten vergleichen:


Israel hatte ein Sonderabkommen mit Pfizer und konnte seine Bevölkerung besonders früh und umfassend mit dem BioNTech Impfstoff durchimpfen (ca. 64% sind doppelt geimpft, knapp weitere 10% haben sich infiziert, und inzwischen ist auch die 3. Impfung schon vorangeschritten). Pfizer benutzt im Gegenzug israelische Daten, um die Wirksamkeit dieses Impfstoffes zu beweisen. Die Inzidenz lag in Israel zeitweise unter 2,0 und man konnte voller Neid lesen, dass die Israelis nun ihre Masken beiseitelegen und sich wieder „ganz normal“ in Bars etc. drängeln durften. Jedoch hielten diese Lockerungen trotz Impfquote keine drei Monate an, bis ein neuer Ausbruch zu deren Rücknahme zwangen. Unter denen die ernsthaft genug erkranken, um in Krankenhäuser eingewiesen zu werden, waren bis zu 60% doppelt geimpft!

In Europa galt zunächst das Vereinigte Königreich als Impfmeister. Dennoch setzte im Mai ein neuer Ausbruch ein, der am 21. Juli sein vorläufiges Maximum mit einer Inzidenz von über 700 erreichte. Hier waren etwa 40% der Fälle, die ins Krankenhaus müssen, doppelt geimpft

Masken, Abstand und Sommerwetter scheinen auf den Verlauf der Pandemie einen wesentlich größeren Einfluss zu haben, als die Impfquote und man muss damit rechnen, dass Geimpfte womöglich nicht weniger infektiös sind, als Ungeimpfte, dabei aber nichts von ihrer Infektion wissen. Statt alle Hoffnung auf die Impfung zu setzen, täte man besser daran, die Gegenmaßnahmen zu identifizieren, die in der Vergangenheit wirklich etwas gebracht haben. Die juristisch fragwürdige Freiheitsberaubung in Form von Ausgangssperren zählen jedenfalls nicht dazu, wie eine große Metaanalyse des Evidenz-Forschers John Ioannidis ergab


Die 4. Welle

Aufgrund vieler Unbekannte ist eine faktenbasierte Abschätzung bezüglich einer vierten Infektionswelle in Deutschland kaum möglich:

  • Es gibt Hinweise darauf, dass die Schutzwirkung der Impfung wesentlich weniger lange anhält, als zunächst vermutet, wie Ausbrüche in Pflegeheimen in Weyhe, Dortmund, Hamm, Altenoythe, Wittislingen und vielen anderen zeigen. Dabei handelt es sich nicht nur um Ausnahmen in einzelnen Regionen, die Betroffenen sind praktisch alle doppelt geimpft und die Verläufe keineswegs nur leicht, sondern vielfach schwer, leider auch nicht selten mit Todesfolgen.
  • Trotz täglicher Berichte ist auf die Zahlen in Deutschland in Bezug auf die Epidemie offenbar kein Verlass. Nachdem die Politik die Repressalien auf Ungeimpfte bis ins juristisch Fragwürdige maximiert hatte, „fand“ das RKI plötzlich über 3,5 Millionen zusätzliche Geimpfte, was die bereits erzielte Impfrate bei über 18- Jährigen in Deutschland auf 80% springen ließ. Deutschland ist durchgeimpft und wenn die Impfung hält, was sie verspricht, darf es keine 4. Welle geben. Da 20% der COVID-Erkrankungen so milde verlaufen, dass die Betroffenen sie kaum bemerken, dürfte es auch eine hohe Dunkelziffer an Genesenen geben, die ihren Status jedoch mangels PCR-Test nicht beweisen können und daher nicht erfasst sind.
  • Durch die Aussetzung der Testpflicht für Geimpfte liegen praktisch keine Daten zur tatsächlichen  Verbreitung des Sars-2 Virus in Deutschland vor. Lediglich in Ausnahmen, z. B. bei Krankenhauseinweisungen, wird unabhängig vom Impfstatus getestet. Somit besteht eine Dunkelziffer an Infizierten, die möglicherweise um ein Vielfaches über der im vergangenen Jahr liegt.

Sollte Israel auch heuer wieder ein Vorbote für das sein, was uns bevorsteht, so wird eine Winterwelle kommen, die alles, was wir im vergangenen Jahr erlebt haben, in den Schatten stellt. Ungeimpften jedoch die Schuld daran zuzuschieben, ist blanker Unsinn und Diskussionen über Zwangsmaßnahmen einer freien Demokratie unwürdig.  Auch Geimpfte muss das nachdenklich stimmen, denn sie  sollten nicht vergessen, dass sie selbst in wenigen Monaten erneut als ungeimpft gelten! Alles, was sie heute ungeimpften Zeitgenossen daher an den Hals wünschen, wird schon bald sie selbst treffen!

2020 stieg die Inzidenz im Verlauf des Oktobers schleichend, um gegen Monatsende dann exponentiell in die Höhe zu schießen. Aufgrund der inzwischen stark reduzierten Testungen bekommen wir heuer andere Zahlen, die mehr tatsächliche Erkrankungen widerspiegeln, als positive Labortests. Es steht zu vermuten, dass eine neue Welle erst deutlich später sichtbar wird, dafür die Zahlen aber dann, wie in Israel auch, auf einen deutlich höheren Maximalwert schnellen. Kommt eine vierte Welle, so dürfte sie Schwung aufnehmen, sobald kaltes Wetter, Heizen und niedrige relative Luftfeuchtigkeit in Innenräumen die Bildung von Aerosol wieder begünstigen.


Probleme mit dem PCR-Test

Bei COVID spielt die ärztliche Diagnose erstmals praktisch keine Rolle mehr. Unabhängig davon, wie es einem Patienten geht, welche Symptome er zeigt und ob er überhaupt welche hat, entscheidet heute allein ein Labortest darüber, ob man als krank gilt oder nicht.

Dieser Labortest verwendet einen Verstärkungsprozess mit einer Kettenreaktion, für dessen Entwicklung Dr. Kary Mullis und Dr. Michael Smith 1993 mit dem Nobel Preis in Chemie ausgezeichnet wurden. Mullis selbst sagte dazu, dass man damit auch kleinste Spuren unsichtbarer Moleküle sichtbar machen kann, quasi nicht nur die Nadel im Heuhaufen, sondern sogar Spuren davon. Problematisch sei hierbei weniger der Prozess selbst, als die mögliche Fehlinterpretation der Ergebnisse.

Maßgeblich beteiligt an der Etablierung des PCR-Tests als Standard der COVID-Diagnose war ein Papier, das von Wissenschaftlern der Berliner Charité unter der Federführung von Victor Corman und Christian Drosten (beide auch Editoren in diesem Journal) im Januar 2020 im Journal „Eurosurveillance“ veröffentlicht wurde. Ungewöhnlich daran war, dass dieses Papier innerhalb eines Tages eingereicht, begutachtet und veröffentlicht wurde, ein Prozess, der im Mittel mindestens 6 Monate in Anspruch nimmt. Der Zeitdruck konnte so groß nicht gewesen sein, denn die WHO erklärte dieses chinesische Virus erst mehr als einen Monat später zur Pandemie.

Dies fiel auch 22 Forschern aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Italien, Norwegen, England, den USA und Japan auf, die das Papier genauer durcharbeiteten und daraufhin 10 inhaltliche Schwachstellen fanden, aufgrund derer sie das Journal schriftlich dazu aufforderten, diesen Artikel zurückzuziehen. Hauptsächlich ging es dabei um das klinische Protokoll des PCR-Tests, z. B. hatten den Autoren offenbar ursprünglich gar keine tatsächlichen Viren vorgelegen, aus denen sie die Gensequenzen hätten isolieren können, sondern diese wurden aus einer chinesischen Datenbank kopiert.

Besonders wichtig war das, weil so zwangsweise ein biologisches Korrelat fehlte. Beim PCR-Test wird die Präsenz der Indikator-DNA-Sequenzen bei jedem Zyklus verdoppelt. Um ihn für klinisch relevante Testungen nutzen zu können, braucht man ein „CT“ (Cycle Thershhold), also eine Anzahl der Verdoppelungszyklen, bis zu der eine signifikante Infektiosität auch tatsächlich nachweisbar ist, die man nur bei Gensequenzen von vermehrungsfähigen Viren erhält, nicht aber bei Sequenzen von toten Virusbestandteilen. In diesem Papier konnten somit weder relevante CTs, noch irgendeine Korrelation zu biologischer Infektiosität beschrieben werden, was die Testresultate zumindest am Anfang sehr arbiträr machte. Schon darüber wurde von den Medien praktisch nichts berichtet und so hat man heute kaum verlässlichen Informationen dazu, in wieweit die diversen Probleme durch Veränderung der Testprotokolle inzwischen gelöst wurden und ob diese Veränderungen in den zahllosen Testlabors gleichermaßen umgesetzt werden.

An COVID Erkrankte sind in der Regel bis zu 7 Tagen nach Infektion ansteckend, wohingegen ein PCR-Test auch 70 Tage nach Infektion noch positiv ausfallen kann und so in falsch positiven Resultaten mündet. Auf der anderen Seite reagiert der PCR-Test kurz nach der Infektion noch nicht zuverlässig, sodass Infizierte unerkannt bleiben (falsch negativ) und erst einige Tage später positiv würden, dann aber u. U. bereits als nicht als an COVID erkrankt gelten. Obendrein räumt auch das Papier selbst eine eher unscharfen Abgrenzung gegenüber einigen anderen asiatischen Coronaviren ein.

Bedenkt man, dass ausschließlich diese Tests dem RKI als Grundlage für die täglich verkündeten Zahlen (z. B. Inzidenz und R-Wert) dienten, ist praktisch die gesamte Pandemie durch sie definiert, und das in vielen Ländern der Welt! Von der Gruppe aufgeworfene Bedenken betrafen daher vor allem auch Lockdowns und Quarantänen, welche nur auf diesen Zahlen basierend verhängt wurden und am Ende zu erheblichen Einschränkungen der Menschenrechte und zu einschneidenden wirtschaftlichen Konsequenzen führten.


Intensivmedizinische Beatmung

Einen Grund für die zeitweise deutlich höhere Infektionssterblichkeit bei uns hat vielleicht der Chefarzt der Lungenklinik in Moers identifiziert: Nach ihm werden zu viele Patienten auf Intensivstationen künstlich beatmet. Eine nicht mehr zeitgemäße Leitlinie fordere die Intubation bei einer Sauerstoffsättigung unter 90%, jedoch sei das frühe Intubieren der größten Fehler bei der COVID-19-Behandlung, dem auch in anderen Ländern zahllose Patienten zum Opfer gefallen seien. Die Beatmung erfolge im Verbund mit einem künstlich induzierten Koma und die entzündeten Lungen seien oft nicht imstande, dem Druck und Sauerstoffgehalt der Beatmung standzuhalten. Etwa die Hälfte der beatmeten Patienten würden daran sterben. So würden Intensivbetten über Wochen hinweg belegt, statt nur einige Tage lang, was örtlich zur Überlastung der Kapazitäten führe. Zwischenzeitlich hat sich auch Monitor im Ersten mit diesem Thema beschäftigt.


Geert Vanden Bossche

Der belgische Impfforscher arbeitete überwiegend für die Pharmaindustrie und auch für die Gates Foundation. Als er Anfang des Jahres einen offenen Brief an die WHO verfasste, in dem er einen sofortigen Stopp der Massenimpfung forderte, brach eine Diffamierungskampagne über ihn herein.

Seine damals nicht besonders beachtete Sorge betraf die unvollständige Immunität, welche die gegenwärtigen COVID-Impfungen notgedrungen verleihen. Dies führt zu einer hohen Zahl an symptomlosen Trägern des SARS-2 Virus und gleichzeitig vor allem auch dazu, dass Mutationen einen Vorteil erhalten, der umso größer ist, je effizienter sie den Impfschutz unterlaufen können. Dabei besitzen die hochgradig spezifischen Antikörper, welche durch die Impfung erzeugt werden, eine wesentlich stärkere Affinität zu den Bindestellen an den Viren und verdrängen dort die angeborenen, weniger spezifischen, dafür aber breiter wirksamen natürlichen Antikörper. Sobald Mutationen auftreten, welche trotz Impfung einen ernsten Krankheitsverlauf ermöglichen, wird daher zusätzlich die angeborene Immunität, welche das SARS-2 Virus für die meisten Menschen harmlos macht, zumindest teilweise blockiert. Auf diese Weise selektiert man Viren mit zunehmender Gefährlichkeit!

Vanden Bossche hat sich inzwischen aus öffentlichen Diskussionen zurückgezogen, geht aber auf seiner Webseite auf Fehlinterpretationen durch Spezialisten wie Prof . Bhakdi ebenso ein, wie auf Angriffe und Veröffentlichungen. Eine kompakte Zusammenfassung seiner Thesen bietet er hier.

Aus meiner Sicht gewinnt Vanden Bossche dadurch an Glaubwürdigkeit, dass ihm durch seine Warnungen weder finanzielle noch sonstige Vorteile entstehen. Auch sind die von ihm zum Jahresbeginn vorhergesagten Ausbrüche in Großbritannien und später in Israel tatsächlich eingetreten. Wie er selbst sagt, hat auch er keine Kristallkugel, aus der er die Zukunft ablesen könnte, aber ihn würde es wundern, wenn nicht vor Ende der kommenden Wintersaison bereits Varianten des SARS-2 Virus zirkulieren, welche den Impfschutz unterlaufen und auch bei Geimpften schwere Erkrankungen verursachen.


COVID-19 Impfung und „Verschwörung"

Dr. Edward Jenner fand 1796 einen Weg, um die Welt von Pocken zu befreien. Dadurch wurde er zwar berühmt, aber nicht reich, denn er veröffentlichte die Anleitung zur Herstellung seines aus Kuhpocken abgeleiteten Impfstoffes, damit Kollegen überall auf der Welt diese Impfung ebenso verabreichen konnten. Die resultierende Immunität war komplett, d. h. sie vermied auch die Infektion, und so gilt diese Plage des Mittelalters heute als ausgerottet. Ähnlich verhält es sich mit etlichen weiteren Infektionskrankheiten.

Es geht hier also überhaupt nicht um allgemeinen Impfskeptizismus. Diese Polarisierung erscheint tatsächlich eher gewollt. Praktisch jeder „Impfskeptiker“, der sich in Bezug auf die neuen mRNA- oder Vektorimpfstoffen unsicher ist, dürfte selbst bereits mehrfach gegen andere Krankheiten geimpft sein und weder einen Aluhut tragen, noch ausschließlich auf Wollsocken vertrauen.

Viel mehr geht es darum, dass hier komplett neue Technologien, die auf Genmanipulation und Nanopartikel setzen, im Schnelldurchmarsch legalisiert wurden. Zunächst diente eine Pandemie  dazu, innerhalb kürzester Zeit eine Notfallzulassung zu erwirken, und dann erfolgte in den USA die vorzeitige endgültige Zulassung, obwohl keinerlei Zeitdruck bestand und Wissenschaftler ausdrücklich vor überhasteten Entscheidungen gewarnt hatten. Merkwürdig ist auch, dass die Konkurrenten Pfizer und Moderna praktisch identische Molekülketten einsetzen, 1221 Aminosäuren lang, mit etwa 3600 Basen und identischen Start- und Stopcodons. Der Fokus bei der Impfung liegt daher ausschließlich auf einer Version des Spikeproteins, das höchstens 12 % des Virusgenoms ausmacht. Da so Immunität nur gegen diesen kleinen Teil des Virusgenoms erzeugt wird, ist zu erwarten, dass SARS-2 Viren mit Mutationen in diesem Spike-Protein durch die Impfungen selektiert werden, Mutationen also durch die Massenimpfung geradezu gezüchtet werden, wie Vanden Bossche schon früh aufzeigte. Diese Impfung macht sich daher trotz hoher Kosten fast zwangsweise in relativ kurzer Zeit selbst obsolet. Delta- und Lambda Varianten, gegen welche die Impfungen schon jetzt kaum noch schützen, könnten daher auch als gezüchtete Varianten gesehen werden, gegen die auch ein „Booster“, also eine dritte Impfung auf der Basis desselben Spikeproteins, nur noch unzureichenden Schutz bietet.

Die bereits zitierte Mortalitätsrate, die Ioannidis in seiner Metaanalyse gefunden hat, legen nahe, dass gesunde Menschen gegenüber dem SARS-2 Virus einen relativ guten Schutz durch ihr natürliches Immunsystem genießen, da diese Viren Elemente beinhalten, welche dem menschlichen Immunsystem bekannt sind. Der enorme Druck zur Impfung wurde einerseits durch die initial überschätzte Mortalität erzeugt, die sich jedoch hauptsächlich auf Alters- und Pflegeheime beschränkte, zum anderen durch die unzureichende Kommunikation von spezifischen Risikofaktoren, welche dazu führte, dass sich alle, selbst Jugendliche und Kinder, bedroht fühlten, auch wenn dieses Virus für sie bis auf einzelne Ausnahmen keine Gefahr darstellt. Maßgeblich trug auch ein Narrativ bei, welches der Impfung einen Schutz nicht nur vor ernsten Verläufen, sondern auch vor Infektionen zusprach, obwohl dieser kaum zu erwarten stand. Politisch wurde so ein Szenario kreiert, in dem der einzige Ausweg aus dieser Pandemie samt einer Rückkehr zur „Normalität“ nach harten Einschränkungen in diesen neuartigen Impfungen gegen einen hochgradig spezifischen Anteil eines Spikeproteins des SARS-2 Virus lag, und angeblich völlig von einer hochgradigen Durchimpfung breiter Bevölkerungsschichten damit abhängig war.

Spätestens die Diskussion um die Impfung von Kindern musste jedoch stutzig machen. Im Gegensatz zu alten Menschen, denen das neue SARS-Virus u. U. gefährlich werden kann, haben sie noch ihr ganzes Leben vor sich und langfristige Risiken, z. B. die Zunahme von Autoimmunerkrankungen oder Blutgerinnungsstörungen, sind gegenwärtig kaum abzuschätzen und können später einem einzelnen Auslöser auch nicht mehr zugeordnet werden. Selbst wenn das wider Erwartung gelänge, bliebe die Haftungsfrage offen. Wenn man jedoch weiß, dass Infektionen dadurch nicht wirklich verhindert werden und gleichzeitig für Kinder das Risiko einer schweren COVID-Erkrankung nicht vorhanden ist, muss man sich fragen, was hinter dem enormen Druck stand, die STIKO zu zwingen, diese Impfung für Kinder zu empfehlen

Hersteller wie Pfizer haben bei der EMA einen Antrag auf Zulassung ihres Impfstoffs gestellt. Dafür müssen sie die Sicherheit und Wirksamkeit durch doppelblind durchgeführte Studien belegen, welche dann von der EMA evaluiert werden. Die entsprechende Stellungnahme der EMA ist öffentlich einsehbar. Nur angesichts der durch die Pandemie verursachten Todesfälle gewährte die EMA eine vorläufige Zulassung. Von diesem Sterberisiko waren jedoch fast ausschließlich ältere Menschen betroffen und es hätte genügt, diese und andere Risikogruppen zu impfen. Für Kinder existierte nie ein solcher Notfall und somit auch kein Bedarf für experimentelle Impfstoffe. Warum dann dieser kolossale Druck, warum das anhaltende Gerede von „Herdenimmunität“, die es nach Ansicht von Experten nie geben wird, und die schon bei einer ähnlichen Atemwegsinfektion, der Grippe, trotz jahrzehntelanger Impfung aus dem einfachen Grund nie erreicht werden konnte, dass diese RNA-Viren einfach zu schnell mutieren, als dass eine Impfung mit einzelnen Antigenen lange genug wirksam bliebe? Bei den neuen Coronaviren scheinen sich Varianten eher schneller auszubilden, als bei der Grippe, und schon lange steht fest, dass eine 3. Impfung im Herbst kommen wird und danach mindestens eine Impfung pro Jahr folgt

Vermutet man hier Machenschaften, so braucht es Profiteure, die sie betreiben – und tatsächlich sind einige vorstellbar: Zum einen haben wir scheinbar ehemalige Lobbyisten der Pharmaindustrie in hohen politischen Ämtern. Politik und Industrie könnten beide ein Interesse daran haben, Deutschland, wo man mit Gentechnik bisher zurückhaltend umgegangen ist, an die Weltspitze anzuschließen. Dazu würde auch die Übernahme des U. S. Gentechnik-Riesen Monsanto durch Beyer passen, auch wenn man sich damit nicht nur in die Topliga der Gentechnik, sondern auch in die von Schadenersatzklagen eingekauft hat, denn entgegen aller Versprechungen scheint das Starprodukt Roundup® nun doch nicht so unbedenklich zu sein wie zuvor behauptet. Schon schwebt auch die Forderung nach einer Neuauflage des Freihandelsabkommens mit den USA in der Luft, das unter der Bevölkerung beim letzten Versuch vor allem durch den dort ungebremsten Einsatz von Gentechnologie in Nahrungsmitteln keinen Anklang gefunden hatte.

Diese Pandemie führt daher einen Dammbruch nicht nur gegenüber genmanipulierten Impfstoffen, sondern womöglich auf breiter Front für die Genmanipulation herbei. Für manch einen bot sie die Chance auf schnelles Geld, viel davon, und umso mehr, je mehr sie durch Angstmacherei aufgepeitscht wurde. Wer wird sich am Ende noch länger um Gen-Mais in seinen Chips sorgen, wenn er sich daran gewöhnt hat, jedes Jahr Genspritzen in sein Blut zu bekommen? 


Das große Geld

Etwa 12,50 EUR kostet eine Dosis für die Grippeimpfung und wenn allein Deutschland 25 Millionen Dosen in Erwartung einer besonders dramatischen Grippewelle 2020 im Verbund mit COVID-19 bestellt hat - und später gar noch mehr – so lassen sich die Größenordnungen, um die es hier geht, erahnen. Diesmal eine besonders teurere Fehleinschätzung, denn die Grippewelle fiel aufgrund der COVID-Maßnahmen komplett aus und raue Mengen von diesem Impfstoff verfielen ungenutzt. 640 Millionen Impfdosen gegen COVID-19 hat die EU gekauft, die reichen Länder dieser Welt zusammen 4,6 Milliarden. Kanada hat achtmal so viele Dosen erworben, als es Einwohner hat, während für die Alten in armen Ländern nichts übrig blieb.

Gerade wiederkehrende Impfungen sind für Hersteller lukrativ, da der Aufwand ständig neuer Zulassungen entfällt und Abwandlungen des gleichen Impfstoffes Jahr um Jahr aufs Neue verkauft werden können – gegen COVID-19 am Ende vielleicht sogar halbjährlich?

Interessant ist in diesem Zusammenhang auch, dass gerade ältere Menschen mit besonderem Nachdruck zur Grippeimpfung gedrängt werden, während gleichzeitig darüber diskutiert wird, warum diese Impfung ausgerechnet bei über 60-Jährigen oft nicht wirkt. Dem auch nur milde kritischen Beobachter drängt sich ein Bild auf, in dem Impfungen, egal welcher Art, mächtige Fürsprecher haben müssen!

Und diesmal geht es tatsächlich um das ganz große Geld. Die Firma Pfizer, mit einer Marktkapitalisierung von etwas über 170 Milliarden Euro, gewann am 9. November innerhalb weniger Stunden fast 20 Milliarden an Marktwert, als sie verkündete, der neuen Impfstoff des Partners BioNTech habe eine Wirksamkeit von über 90%. Dieser Gewinn innerhalb einiger Stunden entsprach dem gesamten Börsenwert des Partners aus Mainz, der die Pandemie sofort als Chance erkannt und blitzschnell von Krebstherapie auf die Entwicklung eines COVID-Impfstoffes umgesattelt hatte. Schon wenige Monate danach hatte sich der Börsenwert von BioNTech von 20 Milliarden auf 85 Milliarden vervierfacht und Chef Ugur Sahin tummelte sich unter den 500 reichsten Menschen der Welt. 


Impfdurchbrüche

Durch die falsche Verwendung von Begriffen trägt die Presse manchmal zur Fehlinformation bei.  Dabei hat sich das RKI extra die Mühe gemacht, diesen Begriff exakt zu definieren (Seite 19):

Ein wahrscheinlicher Impfdurchbruch ist definiert als SARS-CoV-2-Infektion mit klinischer Symptomatik, die bei einer vollständig geimpften Person mittels PCR oder Erregerisolierung diagnostiziert wurde. Ein vollständiger Impfschutz wird angenommen, wenn nach einer abgeschlossenen Impfserie (2 Dosen Comirnaty (BioNTech/Pfizer), Spikevax (Moderna), Vaxzevria (AstraZeneca) bzw. 1 Dosis Janssen (Johnson & Johnson)) mindestens zwei Wochen vergangen sind.  

Als „Wahrscheinlicher Impfdurchbruch“ werden nur die Geimpften gezählt, die sich nicht nur infiziert haben, sondern mit vordefinierten Symptomen erkrankt sind. Die Zahl der tatsächlich infizierten Geimpften dürfte daher in Wirklichkeit erheblich höher liegen, als im Wochenbericht des RKI dargestellt!

Die Impfung erfolgt deswegen intramuskulär, weil der Impfstoff ins Blut gelangen muss. Dort bewirken die enthaltenen rekombinierten Gensequenzen, dass Zellen in den Wandungen von Blutgefäßen SARS-2-typische Spike-Proteine, in einer Dreierkette zu einer bestimmten Form verzwirbelt, auf ihrer Oberfläche ausbilden, anstelle eigener Proteine. Diese Spike-Proteine werden daraufhin vom Immunsystem erkannt, angegriffen und samt der Zelle mittels hochgradig spezifischer Antikörper vernichtet. Jedoch infiziert das Virus den Menschen nicht über die Blutbahn, sondern mittels Tröpfchen oder Aerosol über Schleimhäuten in Nase und Rachen. Dort finden sich aber die durch die Impfung gebildeten Antikörper nicht und können eine Infektion und Replikation der Viren an dieser Stelle daher auch nicht verhindern. Von den Schleimhäuten aus erfolgt auch die Weitergabe der Viren, nicht aus der Blutbahn.

Erst wenn die Infektion weit genug vorangeschritten ist, dass die Viren sich auch in der Blutbahn präsentieren, können diese Impfstoffe wirken und eine schwere Erkrankung verhindern. Dieser Schutzschild wirkt also aller Wahrscheinlich erst dann, wenn die Einbrecher quasi bereits im Haus sind, und kann nur verhindern, dass sie Zugriff auf die Wertsachen bekommen. Eine wirkliche Immunität, auch sterile Immunität genannt, würde in diesem Vergleich hingegen die Einbrecher daran hindern, überhaupt ins Haus zu gelangen – und dem dürfte eine natürlich erworbenen Immunität wesentlich näher kommen, als eine Impfung mit einem hochgradig spezifischen Antigen. Je mehr Einbrecher aber erst einmal im Haus sind, desto wahrscheinlicher wird es, dass einer einen Weg findet, um den Schutzschild zu umgehen und eben doch nach den Juwelen zu greifen, bzw. den Infizierten ernsthaft krank zu machen.

Somit wird auch der Wortlaut auf der Seite der European  Medicines Agency (EMA) zum BioNTech Impfstoff verständlich:

The impact of vaccination with Comirnaty on the spread of the SARS-CoV-2 virus in the community is not yet known. It is not yet known how much vaccinated people may still be able to carry and spread the virus.

Doch immer wieder spricht man in der Presse von „Impfdurchbrüchen“, wo lediglich Infektionen stattfanden, z. B. jüngst in 38 Fällen in einem Pflegeheim, wo die Meisten doppelt geimpft waren. Dadurch wird die von Anfang an nicht haltbare Vermutung immer wieder von Neuem bekräftigt, eine Impfung schütze vor der Weitergabe des Erregers und nicht nur vor schweren/tödlichen Verläufen. Im Lagebericht vom 30.9.2021 spricht das RKI auch an, dass lange nicht alle Meldungen von Infektionen durch Testlabors von Informationen zur Impfung begleitet sind, sodass von einer höheren Anzahl tatsächlicher Impfdurchbrüche auszugehen sei, als der im Bericht veröffentlichten. 

In den amerikanischen Centers for Disease Control (CDC) hat man längst umgeschwenkt und fordert auch Geimpfte dazu auf, Masken zu tragen, denn sie könnten auch ohne ernsthafte Symptome hochgradig ansteckend sein.  Heute darf man davon ausgehen, dass die anfänglichen Meldungen, erneute Infektionswellen mit COVID würden durch Ungeimpfte verursacht, definitiv falsch waren. Dennoch hält man an diesem Narrativ fest, wenn man z. B. Studierenden die Impfung aus dem Grund empfiehlt, weil so angeblich ungeimpfte Komilitonen geschützt würden.

In diesem Licht überrascht das erneute Aufflammen von Infektionswellen auch in Ländern mit hoher Impfrate (wie in Israel oder jüngst Singapur) daher wenig und der Fehler, den auch das deutsche Robert-Koch-Institut beging, war, trotz mangelnder Daten einfach zu vermuten, eine Impfung sei hinsichtlich des Infektionsschutzes effektiver oder zumindest vergleichbar mit einer überstandenen Erkrankung. Aufgrund dieser Vermutung setzte man für Geimpfte die Testpflicht aus und generierte so einen wachsenden blinden Fleck gegenüber der Mehrheit der Bevölkerung, sodass heute niemand weiß, wie viele von ihnen das Virus tragen oder neue Varianten ausbrüten. Prof. Kekulè vergleicht diesen Effekt mit dem von Tarnkappenbombern.


Keine Risiken?

Doch was sind nun die Risiken bei diesen neuartigen Impfstoffen?

Wie man die komplexe Biochemie im menschlichen Körper für die Herstellung von Arzneimitteln einsetzen könnte, statt aufwändige Chemiefabriken dafür zu benötigen, darüber denken Pharmafirmen schon seit über 20 Jahren nach. Bisher war es nur noch nicht gelungen, das Rezept für die Proteinsynthese, die Messenger-RNA (mRNA), von außen in die Zellen zu befördern, denn sie ist ein sehr fragiles Fädchen aus Proteinen, das normalerweise nur der Kommunikation zwischen Zellkern und Zellplasma dient, um die Eiweißherstellung dort in Gang zu setzen. Mithilfe einer Verpackung in Lipid Nanopartikel (LNP) aus vier verschiedenen Lipiden (zwei davon zuvor nicht zugelassen), scheint dies nun für intramuskulär applizierte Impfstoffe zu gelingen.

Eben diesen Nanopartikeln gilt auch die erste Sorge, denn sie können sich im ganzen Körper ausbreiten und stellen ein Zellgift dar, wie Dr. Vanessa Schmidt-Krüger, Forscherin am Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin, in ihrem hochinteressanten YouTube Video erklärte. 

Sucht man heute nach diesem Video, findet man nur das etwas verstörendes Textbild links (zum Lesen bitte anklicken), was angesichts dessen unverständlich scheint, dass sie nichts anderes getan hatte, als von Fragen, die Nanopartikel in der Wissenschaft tatsächlich umgeben, zu berichten.

Jedoch wurden ihre Videos inzwischen von anderen Nutzern gespiegelt und lassen sich auch auf YouTube wieder finden – im Internet geht eben nichts verloren. Es geht z. B. darum, dass Tierversuche gezeigt haben, dass besonders Leber und Milz Zielorgane für diese Nanopartikel sein können und dort histologisch erkennbare Leerräume verbleiben, wo Zellen abgestorben sind. Sie erklärte in ihrem Video aber auch den ausgeprägten Rückgang der Lymphozyten (Lymphopenie) in den ersten 7 Tagen nach der Impfung, den man in Tierversuchen gefunden hat und der vermutlich auch Menschen in dieser Phase infektanfälliger macht – einige Ausbrüche in frisch geimpften Altersheimen schienen dies zu bestätigen.

Eine weitere Sorge gilt der Verbreitung der Impfstoffe in der Blutbahn, wodurch die genetische Information die Herstellung von coronaähnlichen Spikeproteinen an Stellen im Körper verursachen kann, an die Coronaviren nie gelangen könnten, z. B. in diverse Organe, und vielleicht sogar ins Gehirn. Diese Spikes sind quasi eine Zielscheibe für das Immunsystem, um die betroffenen Zellen abzutöten, wobei Entzündungen quasi als Beiprodukt entstehen. 

Myocarditis hat es besonders bei sportlichen jungen Männern sogar in unsere Nachrichten geschafft, wobei nie erklärt wurde, warum nur bei ihnen und nicht z. B. bei alten Frauen! Sportliche Menschen haben größere und besser durchblutete Muskeln. Die bessere Durchblutung wird durch mehr und größere Blutgefäße sichergestellt. Bekommt man nun eine Genspritze in den M. deltoideus und trifft diese in eine kleine Vene (die großen liegen zu tief), so fließt hier das Blut relativ rasch, und zwar zurück, Richtung Herz. Im Vorhof, in dem wenig Druck herrscht, verlangsamt es seinen Fluss und nun haben die genmanipulierten Substanzen Zeit, um an Zellen anzudocken und diese zur Herstellung von Spikeproteinen zu veranlassen, was den Angriff durch das Immunsystem zur Folge hat und schlussendlich zur Entzündung führt. Dies ist nur eine These, aber sie wird den Beobachtungen gerecht:

  • Junge sportliche Menschen sind besonders oft betroffen
  • Bei intramuskulären Injektionen wird heute nicht mehr routinemäßig aspiriert.

Dieses Aspirieren, das Zurückziehen des Spritzenkolbens, zeigt, wenn sich die Nadelspitze in einem Blutgefäß befindet, denn dann erscheint in der Spritze Blut. Innerhalb einer Sekunde kann man so sicherstellen, dass nicht versehentlich intravenös gespritzt wird. Das wurde zwar früher einmal so gelehrt, ist aber längst unüblich geworden. Eine Studie an Mäusen ist im August jedoch genau dieser Fragestellung nachgegangen und zeigt, dass sich durch einfache Aspiration vor der Injektion Herzmuskelentzündungen infolge einer COVID-Impfung ganz einfach vermeiden lassen.

Außerdem können Mikrothrombosen entstehen, die zwar lokale Zellnekrosen verursachen, irgendwann meist aber wieder ausgeheilt sind. Im Gehirn gibt es z. B. aber Zellen, die praktisch nie erneuert werden und nicht alle Thrombosen bleiben klein genug, um problemlos wieder abzuheilen. Man könnte die Verteilung der manipulierten Gene im Körper leicht mit radioaktiven Markern verfolgen, doch solche Studien wurden offenbar nicht durchgeführt und man gibt sich mit der Behauptung zufrieden, dass die Wirkstoffe im Bereich der Einstichstelle verbleiben.

Ein weiteres Risiko besteht laut Vanden Bossche durch den Selektionsdruck, den diese Massenimpfung auf das SARS-2 Virus ausübt, denn durch sie überleben selektiv besonders infektiöse Viren, vor allem, wenn sie trotz Impfung weitergegeben werden. Vom Prinzip her mag das mit dem Einsatz von Antibiotika vergleichbar sein: anfangs meinte man, in ihnen ein Allheilmittel gefunden zu haben und verschrieb sie quasi bei jedem besseren Schnupfen und verwendete sie massenhaft auch in der Nutztierhaltung. Bis uns dieser Leichtsinn Jahrzehnte später dann in Form von multiresistenten Keimen auf die Füße fiel. Durch unseren massenhaften und leichtsinnigen Umgang mit Antibiotika hatten wir diese richtiggehend gezüchtet!

In der Vergangenheit hatte ich in diesem Digest ein rüstiges schweizer Ehepaar, sie Ende 80, er über 90, als Beispiel dafür erwähnt, dass Alter allein nicht der einzige Risikofaktor sein kann, denn beide hatten COVID ohne Probleme überstanden. Im letzten Sommer ließen sie sich zur Impfung überreden und leiden seit der 2. Impfung beide unter derart starker Abgeschlagenheit, dass sie Haus- und Gartenarbeiten nicht länger bewältigen können. Wer will schon wissen, wie die Zusammenhänge hier genau liegen – sicher ist nur, dass diese Impfstoffe komplettes Neuland darstellen und wir damit noch kaum Erfahrung haben!

Es ist auch nicht so als habe es nicht früher schon Probleme mit Impfungen gegeben: Es sei an „Pandemrix“ erinnert, den Impfstoff der Firma GlaxoSmithKline, der während der Schweinegrippe (die sich später als harmlos entpuppte) unter Hochdruck ebenso eine Notfallzulassung erhielt wie nun die COVID-Impfstoffe und millionenfach verimpft wurde. Mehr als ein Jahr später wurden dann Nebenwirkungen bekannt, die auch heute noch in der Diskussion stehen, vor allem lange anhaltende Schlafstörungen (Narkolepsie). Ein Spiegelbericht nannte das ein „Großexperiment mit einem nicht ausreichend getesteten Impfstoff“ und im British Journal of Medicine erschien im Jahr 2018 eine Arbeit zu einschlägigen Hinweisen, die dem Hersteller schon vor seinem Antrag auf Zulassung vorgelegen hatten, aber ignoriert wurden. Vorsicht hat gerade hier nichts mit Idiotie zu tun, denn es gibt tatsächlich gute Gründe für ein gesundes Misstrauen gegenüber dieser mächtigen Pharmaindustrie!


Zulassungsstudien

Bei Impfstoffen wie anderen Präparaten der Pharmaindustrie ist ein Problem, dass sie keinen unabhängigen Tests auf Sicherheit und Wirksamkeit unterzogen werden, sondern die Hersteller führen diese Studien für die Zulassung selbst durch. Die Pfizer-Studie des vom Mainzer Partner BioNTech entwickelten COVID-19-Impfstoffes war wie üblich auf 2 Jahre angelegt. An ihr nahmen rund 40.000 Probanden teil und die Notfallzulassung erfolgte aufgrund des ersten Zwischenberichts nach 2 Monaten. Insgesamt 170 waren zu diesem Zeitpunkt als COVID-19 Kranke in die Statistik eingegangen, also 0,425% der Studienteilnehmer. 8 davon fanden sich unter den Geimpften und 162 in der Kontrollgruppe, woraus man zu diesem frühen Zeitpunkt eine relative Risikominderung von 95% errechnete. Da jedoch nur so wenige Studienteilnehmer, geimpft oder nicht, im Verlauf der Studie überhaupt als an COVID erkrankt galten, beläuft sich die absolute Risikominderung lediglich auf 0-9% und man müsste etwa 125 Leute zweimal impfen, um einen einzigen ernsthaften Verlauf zu vermeiden. Prof. Doshi zeigte weitere Schwachpunkte dieser Studie auf: Als COVID-19 erkrankt galt nur, wer einen positiven PCR-Test hatte. Und es wurden keineswegs alle Studienteilnehmer einer PCR-Testung unterzogen und nicht einmal alle, die sich mit COVID-19 Symptomen meldeten. Unabhängig davon, wie typisch die Symptome für COVID-19 waren, wurde nur getestet, wer alle festgesetzten Bedingungen erfüllte, beim Rest ist unklar, ob eine COVID-19 Erkrankung vorlag, oder nicht. 3410 solcher nicht getesteten Verdachtsfälle waren aufgetreten und ihre Verteilung fiel ganz anders aus: 1594 unter den Geimpften und 1816 den Ungeimpften. Wollte man aus den gleichen Zahlen anstelle der optimalen Wirksamkeit die minimale berechnen, so käme man auf eine Wirksamkeit von 19-29%

Stattdessen hat Pfizer es aber geschafft, 95% Wirksamkeit wie eine Motorenleistung auf einem Typenschild zu verankern. Man kann das alles nun nicht mehr klären, weil die gesamte Pfizer-Studie inzwischen „entblindet“ ist. Man bot - angeblich aus ethischen Gründen - allen Teilnehmern in der Placebogruppe inzwischen die Impfung an, wodurch nun jeder weiß, ob er den Impfstoff erhalten hat, oder ein Placebo. Die Fortführung der Studie über die geplanten und üblichen 2 Jahre ist somit unmöglich geworden. Um ethischen Bedenken Genüge zu leisten, hätte man ebenso gut allen Studienteilnehmern erneut zwei Injektionen verabreichen können, diesmal der Kontrollgruppe den Impfstoff und den bereits Geimpften das Placebo. Trotzdem hat Pfizer nun in den USA die endgültige Zulassung für diesen neuartigen mRNA-Impfstoff erhalten, und zwar in einer Rekordzeit weit unter den üblichen zwei Jahren. Und schon fordert der den Präsident beratende Epidemiologe Anthony Fauci eine Impfpflicht auf Länderebene, denn Washington ist zu einem solchen Erlass nicht befugt.

Auch in Deutschland gibt es Politiker, darunter eine Kanzlerkandidatin, die einer Impfpflicht offen gegenüberstehen. Auch in Ermangelung von Fakten, die nach wenigen Monaten der Verimpfung naturgemäß noch gar nicht vorliegen können, ist der Glaube an diese neuartigen Impfungen in manchen Köpfen offenbar felsenfest!


Industrielobbys

Nun ist es kein Geheimnis, dass die Pharmaindustrie, die mit einem jährlichen Umsatz von 1,115 Billionen US Dollar zu den profitabelsten Industriezweigen der Welt gehört, wie die Auto- oder Lebensmittelindustrie auch, nach Gewinn strebt und hierfür eine einflussreiche Lobby beschäftigt, deren Auftrag es ist, Medien und Entscheidungsträgern ständig zuzuflüstern. Aus Sicht der Pharmaindustrie wäre es sicherlich wünschenswert, das Vertrauen in die Schutzwirkung von Masken nach Möglichkeit zu untergraben, um Hoffnungen auf ihre Impfstoffe zu bündeln. Verängstigte Menschen werden weniger lang fackeln, bevor sie sich einer neuartigen Impfung unterziehen, als solche, die sich durch Masken ausreichend geschützt fühlen. Wenn man sieht, wie abhängig die WHO auch von privaten Geldgebern ist, wird klar, das sie wenig Spielraum hat, um sich gegen deren Interessen zu stellen, selbst wenn dies aus medizinischer Sicht erforderlich wäre. Sie, das amerikanische CDC und das deutsche RKI proklamierten Masken anfänglich als nutzlos, obwohl man wissen musste, dass die dabei zitierten Studien diese Aussage nicht trugen. Auch das stimmt nachdenklich.


Was unterscheidet das SARS-2 Virus von der gewöhnlichen Grippe? 

  1. Bei wie viele Varianten von Grippeviren kennen Sie das numerische Kürzel? Haben Sie eine Vorstellung davon, wie viele Varianten von Grippeviren überhaupt zirkulieren? Wahrscheinlich wussten Sie nicht einmal, dass man an einer Grippe tatsächlich sterben kann, obwohl dieses Schicksal während der Grippewelle 2017/8 in Deutschland über 25.000 Menschen ereilte – der Grippeimpfung zum Trotz!
    Demgegenüber schüren Meldungen zu COVID-19 inzwischen nun schon über bald zwei Jahre lang täglich neue Ängste und erschöpfen die Menschen. Das tägliche Starren auf R-Werte, Inzidenzzahlen, Sterbefälle und Varianten scheint kein Ende zu nehmen und die meisten lassen sich impfen, um endlich Ruhe vor diesem Trauma zu erlangen, oder unbehindert Urlaub machen zu können. So etwas gibt es bei der Grippe nicht.
  2. Coronaviren waren früher hauptsächlich Tierärzten bekannt, sie wurden erstmals in den 60er Jahren identifiziert. Inzwischen sind sieben Arten bekannt, welche auch den Menschen infizieren und dabei Symptome von leichten Erkältungen bis hin zum "Schweren Akuten Atemwegs-Syndrom" (SARS) verursachen können. 
  3. Durch die Namensgebung hat man das SARS-2 Virus mehr oder weniger willkürlich als das zweite deklariert, das beim Menschen schwere Lungenentzündungen hervorrufen kann, obwohl es dem SARS-1 Virus ähnlich genug ist, um eine Variante davon zu sein. Es ist offen, wielange wir noch von Varianten des SARS-2 Virus sprechen und ab wann ein neues SARS-3 Virus ausgerufen wird!
  4. Nach dem Hamburger Wissenschaftler und Mitglied der Leopoldiner, Prof. Wiesendanger, ist die offizielle Darstellung, das SARS-2 Virus sei von Fledermäusen auf den Menschen übergesprungen, nicht recht nachvollziehbar. Erheblich plausibler sei in der Tat ein Laborunfall in Wuhan, wo man mit gentechnischen Modifikationen des SARS-1 Virus experimentiert habe. Neuere Nachrichten bestätigen, dass der Beginn des Ausbruchs am gleichen Ort, wo auch mit der gentechnischen Manipulation an Viren geforscht wurde, nicht der Zufall sein dürfte, als der er deklariert wurde.


Was wissen wir heute über das SARS-2 Virus? 

  • Die Übertragung erfolgt hauptsächlich über die Atemwege (Aerosol, Tröpfchen)
  • Masken bieten hervorragenden Schutz, solange sie zum Gesicht abdichten

1. Übertragung des SARS-2 Virus

Kontakt- oder Schmierinfektionen verursachen entgegen ersten Vermutungen höchstens 10% der Infektionen mit dem neuen Coronavirus. Hier ist die Gefahr hauptsächlich, dass man etwas anfasst, auf dem sich infektiöser Schleim befindet. Solange man sich nicht mit ungewaschenen Händen in Mund, Nase, vielleicht auch Augen fasst, muss man sich darum kaum Sorgen machen. Am besten wäscht man sich einfach die Hände, sobald man nachhause kommt, bevor man dort etwas anrührt – was sowieso keine schlechte Idee ist! 

Das neue Coronavirus ist ein behülltes RNA-Virus, das Proteine hinter einem Fettfilm verbirgt. Seife reicht völlig aus, um diesen zu zerstören und das Virus unschädlich zu machen, aggressive Chemikalien sind dafür nicht erforderlich.

Der Unterschied zwischen Tröpfchen und Aerosol liegt in der Größe der Tröpfchen. Große Tropfen fallen zur Erde, etwas kleinere Tröpfchen mögen bis zu 2 m weit fliegen, was man auch durch ein Gesichtsschild verhindern könnte. Hier hilft Abstand halten (auch im Freien mindestens 1,5 m).

Ab einer Größe von etwa 5 µm beginnen diese  Tröpfchen jedoch in Wolken zu schweben und bilden Aerosol, das sich in Innenräumen immer weiter ansammeln kann. Im Freien werden diese Wolken jedoch sofort verblasen, bzw. steigen wegen der höheren Temperatur der Atemluft auf.

Quellen für Aerosol:

  • Stimmbänder (beim Singen oder Schreien)
  • Verdunstung bei geringer relativer Luftfeuchtigkeit

Die Stimmbänder können wie Zerstäuber wirken und direkt kleinste Tröpfchen bilden, besonders beim Singen oder Schreien. In der kühlen Jahreszeit bilden sich im Freien Aerosolwolken kaum, da kleine Tröpfchen durch Kondensation eher größer werden und zu Boden fallen. Ganz anders in Innenräumen: hier sammelt sich Aerosol nicht nur an, sondern bildet sich auch vermehrt, weil die relative Luftfeuchtigkeit in beheizten Räumen niedrig ist und Tröpfchen durch Verdunstung klein genug werden können, um als Aerosol in der Luft schwebend zu verharren. Die Konzentration von Aerosol steigt dann in einem Raum umso mehr, je länger sich Menschen darin aufhalten, je kleiner und niedriger der Raum ist und je seltener gelüftet wird. Dagegen hilft ein Gesichtsschild dann ebenso wenig, wie eine schlecht sitzende Maske. Allerdings können selbst schlecht sitzende Masken andere noch vor einer feuchten Aussprache schützen. 

2. Masken bieten hervorragenden Schutz

Um eine Infektion auszulösen, muss eine ausreichende Anzahl von Viren auf die Schleimhäute der oberen Atemwege gelangen. Ob das gelingt, hängt davon ab, wie viel Virus ausgeschieden wird und in welcher Konzentration es bis zu den Schleimhäuten einer anderen Person gelangt. Man setzt sich einer umso höheren Konzentration aus, je näher man der ausgeatmeten Luft einer anderen Person kommt und je länger sich Aerosol in der eingeatmeten Luft ansammeln konnte. Vor allem aber ist wichtig, ob dieser Übertragung eine Barriere im Weg steht, oder nicht.

Was viele Studien zu Masken ursprünglich nutzlos machte, war ein Missverständnis dessen, was überhaupt ausgefiltert werden muss. Betrachtet man das SARS Virus mit einer Größe von etwa 100 nm als sei es Staub, so kann eine FFP2 Maske es zu über 95% ausfiltern. Wie ist das aber bei einem einfachen OP-Mundschutz? Das Max-Planck-Institut hat unterschiedliche Materialien hinsichtlich ihrer Filterwirkung untersucht: Demnach gibt es sehr wohl auch OP-Masken, die eine ausreichende Filterwirkung entfalten.

Das SARS-2 Virus selbst braucht aber gar nicht ausgefiltert zu werden, sondern lediglich das Tröpfchen, auf dem es „reitet“. Nicht nur ist dieses Tröpfchen mindestens 50-mal größer, eine trockene Maske ist hydrophil, wirkt also wie Löschpapier, indem sie das Tröpfchen samt Virus aufsaugt. Ohne dieses Feuchtigkeitsreservoir ist das Virus nicht überlebensfähig. 

Maskengegner behaupten im Endeffekt, dass es irgendwie sicherer sei, keine Maske zu tragen. Zum einen reden sie damit der Impfung als einzigem Ausweg aus der Pandemie das Wort, zum anderen liegen Beweise für die Schutzwirkung von Masken inzwischen längst vor und die initialen, fehlerhaft durchgeführten Studien sind längst durch neue ersetzt, bei denen nicht nur auf die Mikrofilterung verschiedener Maskenstoffe geachtet wurde, sondern auch auf wesentliche Faktoren, wie der dichte Sitz und realistische Übertragungsszenarien. Diese Studien haben auch dazu geführt, dass die WHO, das RKI und das CDC ihren Standpunkt längst revidieren mussten.

Von vornherein vertraute ich hier lieber dem gesunden Menschenverstand: Man gehe einfach an einem kalten Morgen vor die Tür, wo man seinen Atem als Wolke sehen kann. Die besteht aus eben jenen kleinen Tröpfchen, um die es hier geht. Verschwindet diese Wolke durch das Tragen einer Maske, so werden diese Tröpfchen durch sie abgefangen. Und was beim Ausatmen mit den eigenen Tröpfchen passiert, wiederholt sich beim Einatmen mit den von Anderen. 

Studien bestätigen dies inzwischen nicht nur, sondern kommen zu wesentlich weitreichenderen Schlussfolgerungen: Nicht nur, dass Masken den Träger effektiv schützen, sie reduzieren auf jeden Fall die mögliche Infektionsdosis, das „Inokulum" mit dem SARS-2 Virus, sodass selbst in dem Fall, dass trotz Maske eine Infektion zustande kommt, mit einem glimpflichen Verlauf zu rechnen ist. Den Befürchtungen von Prof. Bhakdi, dass Masken vermehrte Infektionen mit Rhinobakterien und Sauerstoffmangel verursachen, kann ich nicht beipflichten. Zwar mag sein, dass man vorübergehend hinter einer Maske eine erhöhte CO2 Konzentration messen kann, aber das davon betroffene Luftvolumen spielt im Vergleich zum Atemvolumen keine Rolle. Ich selbst trage Masken jeden Tag beruflich – seit der Corona-Krise noch konsequenter als zuvor – und hatte im gesamten letzten Winter erstmals nicht einmal den Anflug eines Schnupfens! Allerdings dürfte es Overkill sein, den ganzen Tag über eine FFP2 Maske zu tragen, ein OP-Mundschutz ist da erheblich angenehmer, auch wenn er dicht angeformt ist!


Die richtige Maske für jeden Zweck

Stoffmasken filtern nur dann, wenn sie aus saugfähigem Gewebe sind, möglichst mehrlagig. Kunstfasern, die hier meist verwendet werden, nehmen hingegen kaum Feuchtigkeit auf und helfen dahr wenig. Man kann dies überprüfen, indem man eine trockene Stoffmaske wiegt und sie dann mit Wasser tränkt, ausdrückt bis sie nicht mehr tropft und dann erneut wiegt. Ein anderes Problem ist, dass sie häufig nicht dicht am Gesicht abschließen und eher einen Spritzschutz darstellen. Sind sie doch dicht, weil elastisches Gewebe benutzt wurde, ist der Atemwiderstand oft unangenehm hoch, weil sich der Stoff flächig auf das Gesicht legt und die gesamte Atemluft durch einen kleinen Bereich unter der Nase oder vor dem Mund strömen muss, der obendrein schnell durchfeuchtet ist. Stoffmasken waren ein Notbehelf und sind im Grunde obsolet.

Ein OP-Mundschutz ist gefaltet und steht so etwas ab, um mehr Filterfläche bereitzustellen. Jedoch muss hier der Nasenbügel sorgfältig angebogen werden: In der Mitte am besten über den kleinen Finger rollen und unter dem Finger ein wenig zusammendrücken. Dann aufsetzen und den Bügel links und rechts neben der Nase ans Gesicht drücken und diese Biegung mit abgenommener Maske etwas verstärken, sodassder Gummizug sie gut am Gesicht anlegt. Aber auch an der Seite muss die Maske vor den Ohren zum Gesicht hin dicht anliegen! Beschlägt einem die Brille beim Ausatmen, so bläst man feuchte Atemluft durch eine Lücke und der Mundschutz dichtet nicht richtig ab! Eine gut sitzende Maske erkennt man daran, dass sich das Filtervlies beim Ein- und Ausatmen entsprechend dem Über- und Unterdruck der Maske bewegt.

FFP2-Masken sind aus mehrlagigem Vlies gefertigt und sollten so geformt sein, dass sie am Rand entlang komplett abdichten, der Rest jedoch mehr oder weniger weit absteht, sodass die Atemluft durch die gesamte Oberfläche gefiltert wird, was den Atemwiderstand auf einem erträglichen Niveau hält. Jedoch muss für einen dichten Sitz auch hier der Nasenbügel angebogen werden, wie oben beschrieben. Befindet man sich in einem Raum mit infektiösem Aerosol (z. B. COVID-Pflegestation), bieten FFP2-Masken einen deutlich besseren Schutz, als ein OP-Mundschutz. Jedoch ist der Sinn von solchen Masken vor allem im Freien sehr zweifelhaft, wie auch überall dort, wo das Risiko, einer infizierten Person ohne den nötigen Abstand zu begegnen, niedrig ist (z. B. Im Bau- oder Supermarkt). Dort tragen sie eher dazu bei, dass Leute die Lust am Tragen von Masken verlieren und unvorsichtig werden.

Die meisten Masken werden in Asien gefertigt, wo man sich nicht immer an unsere Vorschriften hält. Jedoch kann auch ein Prüfzeichen, sei es FFP2 nach der deutschen Norm, oder KN95 nach  der sehr ähnlichen amerikanischen, nicht davor schützen, dass man eine Maske falsch aufsetzt. Selbst eine FFP3-Maske nützt nicht viel, wenn sie nicht dicht am Gesicht abschließt, sodass Luft ungefiltert eingeatmet wird, besonders, wenn man sich aerosolhaltiger Raumluft aussetzt. 

Wenn es darum geht, alte Menschen zu schützen, kann man ihnen auch eine Maske mit Ventil geben. Das erleichtert bei guter Filterleistung wenigstens das Ausatmen, hält dabei freilich aber kein Aerosol zurück. Jedoch ist hier das Anliegen, in erster Linie alte Menschen vor anderen zu schützen und nicht, andere vor den Alten.

Obwohl sie medizinische Einwegartikel sind, muss man Masken nach einmaligem Tragen keineswegs wegwerfen. Man muss hier scharf unterscheiden, zwischen Pflegepersonal auf COVID- und Intensivstationen, die sich einem Sprühnebel von Tröpfchen COVID-19-Schwerkranker aussetzen müssen und Leuten, die beim Einkaufen für den Fall vorsorgen wollen, dass irgendwo im Laden jemand ist, der gerade SARS-2 Viren ausscheidet. Auf saugenden Untergründen hält sich dieses Virus nicht lange und das Trocknen des Mundschutzes sollte ausreichen, um es zu zerstören – wenn man möchte, auch bei 70°C im Backofen.


Masken und die saisonale Grippe

Die saisonale Grippe ist trotz aller Unterschiede auch eine der COVID-19 ähnliche luftgetragene Atemwegsinfektion. Hier vertraut man seit Dekaden auf die Grippeimpfung, ist jedoch weit davon entfernt, die Grippe auszurotten, denn dafür mutieren RNA-Viren zu schnell. Jedes Jahr aufs Neue schätzt die WHO ab, welche neue Variation von Grippeviren sich wo auf der Welt ausbreiten könnten und Hersteller entwickeln einen entsprechend modifizierten Impfstoff, der dann jedes Jahr weltweit verimpft wird – nicht immer mit Erfolg.

Hier hatte das Cochrane Institut viel Zeit, um die Wirksamkeit dieses Vorgehens ausgiebig zu überprüfen. Studiert wurden sowohl Influenzaviren, als auch solche, die „influenza-like illness“ (ILI), also Erkrankungen mit Influenza-Symptomen, sprich „Grippe“, verursachen, 200 Virustypen insgesamt. Nach Aussortierung  von fehlerhaft angelegten Studien und solchen mit Schlussfolgerungen, welche durch die Studienergebnisse nicht getragen wurden, verblieben 25 Studien, die belastbar ausgewertet werden konnten – mit einem ernüchternden Ergebnis: Etwa 71 Erwachsene müssen gegen die Grippe geimpft werden, um eine Grippeinfektion zu vermeiden und die Grippeimpfung hat kaum Auswirkung auf durch Grippe verlorene Arbeitstage oder die Hospitalisierungsquote.

Dem Epidemiologiebericht zur Influenza des Robert Koch Instituts (RKI) aus 2019 ist zu entnehmen, dass in der Grippesaison 2017/18 über 25.000 Menschen allein in Deutschland an der Grippe verstorben sind. Gleichzeitig stellt die Pressemitteilung des RKI diesbezüglich praktisch nur die Forderung nach noch mehr Grippeimpfungen. Händewaschen und Abstandhalten zu Erkrankten finden sich gerade einmal kurz in einem Nebensatz als Schutzmaßnahme gegen Grippe erwähnt – von Masken ist keine Rede!

Masken, Abstand halten und Vermeidung von Menschenansammlungen in Innenräumen prägten hingegen den vergangenen Winter, mit einem erstaunlichen Resultat: Die Grippewelle fiel erstmals seit Dekaden praktisch komplett aus, etwas, das durch die Grippeimpfung bisher nicht annähernd erreicht werden konnte! Im Grippe Web des RKI kann man Informationen zum Verlauf der Grippewelle nachlesen und am Ende des Textes findet sich die folgende Grafik:

ILI sind Atemwegsbeschwerden (ARE) mit Fieber, also Grippe

Die schlimme Grippewelle 2017/18 zeigt die hellblaue Linie, die blaue Linie zeigt, was die Grippeimpfung in einem normalen Jahr zu erreichen vermag, während die schwarze die Auswirkung der COVID-Maßnahmen auf Grippeinfektionen zeigt, wobei Masken der größte Anteil zugutekommen dürfte.

Eine Nebenwirkung dieses Ausfalls der Grippesaison ist, dass nun keine Daten vorliegen, aufgrund derer man die Zusammensetzung des Impfstoffes für die Grippesaison 21/22 hätte entscheiden können. Die heurige Grippeimpfung muss daher zwangsläufig auf vagen Schätzungen beruhen!


COVID-19 und andere Faktoren

Wie Masken, werden auch Faktoren mit Auswirkung auf das Immunsystem beinahe schon systematisch heruntergespielt. Bei der Grippe sprach der Volksmund noch von „Abhärtung“ und anderen Maßnahmen im Lebenswandel, um das Immunsystem „stark“ zu machen. Von all dem ist bei COVID-19 keine Rede mehr und man möchte fast glauben, dass es nur vom Glück abhängt, wie lange man ungeimpft noch überlebt! 

Hierbei sorgen uns vor allem die schweren Verläufe, und die entsteht nicht etwa durch das SARS-2 Virus selbst, sondern durch das Immunsystem, das auf das Auftauchen des Virus im Blut reagiert und dabei Entzündungen in der Lunge und auch Thrombosen auslöst. Menschen mit Thromboseneigung, daran erkennbar, dass ihnen Blutverdünner verschrieben werden, sind daher besonders gefährdet.

Vitamin D wirkt ähnlich einem Hormon und scheint die Replikation von Viren zunächst direkt zu behindern und so bis zu einem gewissen Grad vor viralen Infektionen zu schützen. Zusätzlich entfaltet es jedoch eine entzündungshemmende Wirkung und beugt so wahrscheinlich schweren Verläufen von Atemwegserkrankungen im Allgemeinen vor. Bei manchen COVID-19-Patienten kommt es zu einem „Zytokinsturm“ mit einer unkontrollierten, wilden Lungenentzündung und massiver Atemnot. Vitamin D scheint eine ausgleichende Wirkung gegen diesen Zytokinsturm zu entfalten. Daher ist es durchaus möglich, dass die Infektionsrate im Winter nicht nur aufgrund der vermehrten Aerosolbildung ansteigt, sondern auch durch den sich einstellenden Mangel an Vitamin D in der Bevölkerung. Selbst ein statistischer Zusammenhang zwischen positiven PCR-Tests für das SARS-2 Virus und Vitamin-D-Mangel wurde gefunden. Das Cochrane Institut nimmt hierzu jedoch noch keine Stellung, da nicht genügend Studien hohen Evidenzgrades zum Einsatz von Vitamin D bei COVID vorliegen.

Dass das trotz jüngst aufgetretener Widersprüche nicht nur dummes Zeug ist, zeigt auch die Tatsache, dass man dem Menschen mit Zugriff auf alles Machbare in der Welt, dem amerikanischen Präsidenten Trump, ebenfalls Vitamin D und Zink verabreichte. Letzteres braucht man hauptächlich, um unausgewogenen Ernährungsgewohnheiten zu substituieren, aber man macht auch als „Normalbürger“ wohl kaum etwas falsch, wenn man in den Wintermonaten ein Vitamin D Präparat in der auf der Packung angegebenen Dosierung einnimmt. 

Wie eine im British Medical Journal Nutrition, Prevention & Health veröffentlichte Studie zeigt, spielt auch die Ernährung eine wichtige Rolle. Unter Studienteilnehmern, die einer „Low Carb“ Diät folgten und relativ viel tierisches Eiweiß zu sich nahmen, waren schwere COVID-19 Verläufe deutlich häufiger zu finden, als unter denen, die sich hauptsächlich pflanzlich ernährten.

Ivermectin ist ein altbewährtes Medikamenten gegen Parasiten (Milben, Darmparasiten). Etliche Ärzte, vor allem in Ländern ohne Zugang zu Hi-Tech-Medizin schwören auf die Effizienz von Ivermectin bei der Behandlung von COVID. Diese ärmeren Länder können sich in der Regel keine Studien mit hohem Evidenzgrad (randomisiert, doppelblind) leisten und nur solche gelten in der westlichen Medizin als glaubwürdig. Im Gegensatz zu anderen Institutionen, die Ivermectin als unangebracht oder schädlich hinstellen, schreibt das Cochrane Institut dazu lediglich, dass zur Zeit noch keine belastbare Evidenz für oder gegen den Einsatz von Ivermectin vorliegt.


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