Corona Digest

In dieser Pandemie steht so maches auf dem Kopf. Gleich zu Anfang Verwirrung: Masken sollen nicht vor Infektionen schützen? Schon während dem Studium wurde ich verpflichtet, sie am Patienten zu tragen und tue das nun seit 40 Jahren, und zwar nicht zur Zierde, sondern zum Infektionsschutz. Dann plötzlich Maskenpflicht!

Wir scheinen in einer „evidenzfreien“ Zeit zu leben, in der wissenschaftliche Prinzipien ausgehebelt werden – und das im Namen der Wissenschaft, nach der wir uns richten sollen! Auch der ehemalige Grundsatz „evidence over eminence“ steht auf dem Kopf, dess es ist heute wichtiger, wer etwas behauptet, als ob sich sich seine Behauptung auf irgendwelche Fakten stützt. Neu erfundene Faktenchecker sollen das klären, aber sie sind gegen Bezahlung angeheuert, meist nicht vom Fach, und sie googeln sich auch nur durch das Internet.

Im Hauruck-Verfahren werden nicht nur Impfungen, sondern Maßnahmen bis zur Einschränkung der Grundrechte durchgepeitscht und scheinbar ist es nicht länger nötig, mit belastbarenr Daten den Nachweis zu führen, dass dies tatsächlich auch zielführend ist. Lange Zeit hat die Bevölkerung mitgespielt, denn Bilder aus Italien und die Vorstellung, qualvoll ersticken zu müssen, hatte sie in Angst und Schrecken versetzt. Heute ist klar: Da waren viele Fehlentscheidungen im Spiel, wie die, alte Menschen, die sich mit dem SARS-2 Virus infiziert hatten, aus ihrem Haus in Altersheime zur Pflege zu verlegen, was dort zu riesigen Ausbrüchen führte. Oder auch die Behandlung selbst, an der ungezählte COVID-Kranke starben, wie falsche Medikamente, zu frühe Beatmung usw. Anfangs durften COVID-Leichen nicht obduziert werden, sodass man über einige Zeit nicht einmal wusste woran genau sie letztlich gestorben waren.

Selbst als die Impfversprechungen offensichtlich nicht in Erfüllung gegangen waren, hat die geimpfte Mehrheit es zugelassen, dass die ungeimpfte Minderheit für dieses Versagen verantwortlich gemacht wurde, denn der Frust war groß.  Jedoch wird langsam deutlich, dass man an der Schraube der offensichtlich willkürlich gewählten Schutzdauer der Impfung beliebig drehen kann und schon können sich auch Geimpfte nicht mehr sicher fühlen, sondern gehören unversehens erneut zu den Ungeimdrehen, den Aluhutträgern, den querdenkenden Feinden der Nation.  Es sei denn, sie lassen sich aufs Neue impfen, immer wieder mit dem gleichen Stoff, der, der zu 95% schützt und doch nicht gehalten hat, was versprochen wurde.

und nun gegen alle Versprechen eine Pflicht zur Impfung? Mit was? Einem Impfstoff der immer kürzer wirkt und das spezifisch gegen Varianten des Virus, die bald nicht mehr gibt? Oder mit einem neuen Stoff, der zwar angekündigt, aber noch weniger getestet ist, als der vorherige?Wie kann eine Zulassung kritisch geprüft werden, wenn es schon davor zur Bürgerpflicht gemacht wird, sich ihn injizieren zu lassen? Oder wirkt der alte Impfstoff doch gegen Omikron? Nach all der Zeit, wo sind belastbare Daten dafür? Eher sieht es so aus, als nütze der kaum noch etwas gegen die Omikron Variante. Es mehren sich Anzeichen dafür, daß hauptsächlich Geimpfte und Geboosterte sich damit anstecken, allerdings auch dafür, dass man vor Omikron keine Angst zu haben braucht, solange man keine einschlägigen Vorerkrankungen hat, ob man nun geimpft ist, geboostert, oder ungeimpft.

Als Held wird nicht gefeiert, wer Infektion und Weitergabe des Virus durch besonders umsichtiges Verhalten über zwei Jahre hinweg vermieden hat, sondern wer sich möglichst oft hat impfen lassen, egal, wie viele Menschen er infiziert hat. Weniger die Pandemie, als unser Umgang damit ist zum krankmachenden Dauerstress geworden und man hat den Eindruck, als fahre man in einem verrückten Autoscooter. Ständig werden Korrekturen aufs Neue korrigiert, dabei gibt es lautes Geschrei – bis es wieder kracht und alle, wenn auch nur kurz, den Atem anhalten.

Daher habe ich diesen Digest im März 2020 als Quellensammlung für mich selbst begonnen, als Versuch, die Übersicht in diesem Informationschaos zu behalten. Besucher meines Blogs sind gerne dazu eingeladen, diese Quellen für sich zu prüfen, um zu eigenen Interpretationen zu gelangen – hier soll keineswegs indoktriniert werden!

Zum besseren Verständnis sei vorausgeschickt, dass ich, wie die allermeisten Menschen, kein Impfgegner bin und auch keinen Aluhut trage. Derlei Pauschalisierungen wurden – aus welchen Gründen auch immer – offenbar gezielt in Umlauf gesetzt. Meine Kinder sind ebenso wie ich selbst gegen diverse Krankheiten geimpft, jedoch haben wir bei jeder Impfung unser Recht auf individuelle Risikoabwägung ausgeübt. Diesmal wird diese Abwägung durch künstlich von der Politik geschaffene Faktoren erheblich verzerrt, denn man kann durch die Impfung auch bisher nie dagewesene Eingriffe in Grundrechte rückgängig machen – wenn auch offenbar nur für immer kürzere Zeiträume, nach denen sie einem erneut auferlegt werden.

Auch wenn es in gewisser Weise ein Einknicken vor der Staatsgewalt war, habe ich mich am Ende impfen lassen, wenn schon nicht in der unsinnigen Hoffnung, mich damit gegen eine Infektion mit dem SARS-2 Virus zu feien, so doch in der, einen schweren Verlauf von COVID zu vermeiden, denn zu mehr taugen diese Impfungen nicht und daher auch nicht zur Eindämmung der Pandemie, egal, was man uns dazu erzählen will. 

Allerdings erschloss sich mir der Sinn einer solchen Impfung im Frühjahr nicht, denn so muss die (viel zu kurze) Wirkung im Sommer verpuffen, wo das SARS-2 Virus eine Pause einlegt und der Infektionsdruck daher sowieso niedrig ist. Daher ertrug ich den Sommer über lieber die besagten Einschränkungen, so unsinnig sie auch waren, und ließ mich erst im Oktober in Vorbereitung auf die Winterwelle impfen, von deren Kommen ich trotz der Impfeuphorie im Sommer überzeugt war. Der Grund dafür lag in der Impfung selbst, denn es war immer deutlicher geworden, dass sich meine Befürchtung aus dem Vorjahr bestätigt hatte und diese Impfstoffe Infektionen und somit die Verbreitung des SARS-2 Virus eben nicht wirklich unterbinden. Da man Geimpfte jedoch unsinnigerweise von der Testpflicht befreit hatte, während man ihnen einredete, sie seien geschützt und nicht ansteckend, stand eine Pandemie der Geimpften zu erwarten, die wir mangels Tests nicht würden kommen sehen.

Nach wie vor ist für mich nicht nachvollziehbar, wie man die natürliche Immunität nach überstandener Krankheit von vornherein in Zweifel ziehen konnte, während man einer weitgehend unbekannten neuen Technologie, die man „Impfung“ nannte, damit sie von der Bevölkerung besser akzeptiert werden würde, statt sie als die Gentherapie zu bezeichnen, die sie eigentlich ist, völlig arbiträr eine wesentlich längere Schutzwirkung zusprach. Auch finde ich es erstaunlich, dass seit nunmehr fast zwei Jahren mit einer fast schon diabolischen Intensität den Menschen Angst gemacht wird, statt ihnen Mut zuzusprechen, um diese Pandemie gemeinsam zu überstehen. Bei einem positiven PCR-Test schickt man sie in die Quarantäne nachhause und überlässt sie ihrem Schicksal. Erst wenn sich Atemnot einstellt, sollen sie sich in einem Krankenhaus melden, statt sie vorher schon ärztlich zu begleiten. Dabei wird in anderen Ländern immer deutlicher, dass sich durch eine adäquate Frühbehandlung eine solche Eskalation in den meisten Fällen vermeiden lässt – und damit auch eine Belastung der Intensivstationen im Land. 

Unser medizinisches System scheint in Richtung patentierter Arzneimittel und Apparate zu verkümmern, zum Ausschluss von allem, was dabei helfen könnte, Krankheiten natürlich zu überstehen und seine Gesundheit samt Immunsystem wirklich zu kräftigen!

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