HIP-Mount – mit welchem Artikulator?

Was die Modellübertragung mit dem HIP-Mount anbelangt, so muss man zwei Anliegen auseinander halten:

  1. Die korrekte Übertragung um die Hoch-, Längs- und Querachse: Im Prinzip ist das mit jedem Artikulator möglich, zu dem eine Grundplatte für den HIP-Mount existiert. Leider ist dies z. B. für den Axio-Split nicht der Fall, weil dieses Profil extrem schwer passgenau zu fräsen ist. Für die SAM-Schraubaufnahme gibt es hingegen eine Grundplatte, die gleich auch noch für Schraubaufnahmen zum Artex, Whip-Mix und Panadent geeignet ist. Die erhältlichen Grundplatten sieht man in der Drop-Down-Liste neben dem HIP-Mount im Online-Shop der MediPlus GmbH.
  2. Die Programmierung des vertikalen Auftreffwinkels: Dies spielt nur dann eine Rolle, wenn im Artikulator vertikal etwas verändert werden soll. Jedoch ist hierfür – zumindest, wenn man den habituellen Bewegungen ähnliche Vektoren programmieren möchte – eine etwas ungewöhnliche Modellanordnung im Artikulator erforderlich: weiter superior und anterior. Hier limitiert meist das Artikulatoroberteil die Einstellmöglichkeiten, weil es nicht genug Platz über der Achse anbietet, um Splitcast und Modell-, vielleicht auch noch Sägesockel, unterbringen zu können.

Einigermaßen Platz im Oberteil bieten Artex® Carbon und KaVo Protar® und am meisten naturgemäß der Physio-Logic, da er extra für diesen Zweck konstruiert wurde. Dennoch arbeiten etliche auch mit anderen Artikulatoren und dem HIP-Mount, nur sollte man die Vertikale nicht gar zu freizügig im Artikulator ändern, wenn es nicht gelingt, die richtigen Vektoren zu erreichen.

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