TENS/EMS zur Muskelentspannung

Welche Geräte eignen sich?

Vor über 50 Jahren stellte Dr. Bernard Jankelson die Myozentrik vor. Hierfür wurde ein sogenannter „Myomonitor“ benötigt, ein TENS-Gerät zur Entspannung der Kaumuskulatur, das bei Bissnahme auch der passiven Bewegung des Unterkiefers diente. Diese Bewegung erfolgte somit nicht durch die Hand des Zahnarztes, wie dies Gnathologen weiter im Süden der amerikanischen Westküste propagierten, sondern durch die Kaumuskulatur des Patienten selbst. 

Müssen 4 Kanäle sein?

Ellbow5

Beim Myomonitor waren wir an eine mittige Positionierung der Sammelelektrode gebunden – meist im Nacken, direkt unterhalb des Haaransatzes. Schon bald zeigte sich jedoch, dass die TENS-Therapie nicht nur für die Kaumuskeln, sondern auch für die Schulter- und Nackenmuskeln eine hervorragende Wirkung hat und ich begann damit, Elektrodenanlagen zur Muskelentspannung mit niederfrequenten Einzelimpulsen für allerlei Beschwerden am ganzen Körper zu erforschen.

Welche Elektroden?

32 mm Rundelektroden mit Steckbuchsenanschluss.

Geräte und ihre Parameter sind wichtig, tatsächlich übertragen wird die Stimulation jedoch über die Elektroden, denen somit ebenfalls eine sehr wichtige Rolle zukommt. Bevor wir jedoch über die Elektroden selbst sprechen, sollen zuerst Kabel und Anschlussoptionen erwähnt sein:

Die meisten TENS-Geräte haben einen propriotären Stecker am Gerät, der die Verwendung von Kabeln eines anderen Herstellers verhindert. …

Elektrodenanlagen

Anoden

Für die Schmerztherapie mit TENS werden Elektroden typischerweise entlang dem Verlauf sensorischer Nerven aufgelegt, die man auch möglichst selektiv zu stimulieren sucht, denn Muskelkontraktionen gelten dabei als unerwünscht. Ganz anders bei der Elektrodenanlage, die wir von Jankelson „geerbt“ haben: hier geht es nur um die  Therapie der Kaumuskeln. 


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