Aluminium

Über Aluminium hatte ich auf meiner Facebook Seite berichtet, die ich wie einen Blog geführt habe. Jetzt geht es aber auch damit hier weiter.

Aluminium ist, für manchen vielleicht überraschend, eines der Elemente, die auf der Erde am häufigsten vorkommen. Allerdings nie in reiner Form, sondern chemisch stabil an Silikate gebunden. Es davon zu lösen, ist technisch und chemisch ein schwieriges Verfahren, das eine Menge Energie verschlingt.

Dennoch ist der Gebrauch von Aluminium in den letzten Dekaden sprunghaft angestiegen. Das Metall lässt sich gut gießen, formen und zerspanen und somit kann man daraus fast alles herstellen. Es ist zugleich leicht und fest. Aber Aluminiumzusätze werden auch ganz anderswo verwendet, als Rieselhilfe in Speisesalz, in Kosmetika, zur Blutstillung, in Deo’s. Hat man erst einmal damit begonnen, die Inhaltsstoffe diesbezüglich zu studieren, nimmt die Liste fast kein Ende! Und Aluminiumzusätze finden sich auch in vielen Impfstoffen, die direkt in den Körper injiziert werden. Die Wirkung manch einer Impfung scheint ohne diesen „Wirkverstärker“ gar in Frage gestellt. Angeblich scheidet unser Körper das gleich wieder aus und Aluminium ist überhaupt kein Problem für unsere Gesundheit. Was aber, wenn dies nicht stimmt?

Bert Ehgartner geht darauf in seinem Film „Die Akte Aluminium“ recht eindrücklich ein. Der Trailer dazu kann unten gleich angesehen werden.


Schon die erste Kontrolle im Badezimmer förderte bei mir einen Deostick zutage, bei dem ich mir noch gar keine Gedanken darüber gemacht hatte, wie er funktioniert. Es schien wie ein naturreines Kristall, das seine Wirkung auf geheimnisvoll natürliche  Weise entfaltet. Ein Blick auf die Inhaltsstoffe zerstörte sofort die Illusion: Was ist nur „Ammonium Alum“? Ja, es ist Aluminiumammoniumsulfat-Dodecahydrat  (NH4)Al(SO4)2. Und Suchmaschineneinträge mit Fragen zu „natürlichen Kristall Deosticks“ zeigen, dass ich nicht der einzige bin, der sich durch geschickte Werbung hat zum Narren halten lassen.

Und schnell stößt man auch die typisch kontroversen Diskussionen: „Das wird doch nur oberflächlich auf die Haut aufgetragen“, „das kann die Zellmembrane nicht durchdringen“ und „das ist wasserlöslich und wird von den Nieren sofort wieder ausgeschieden“. Aber gar so einfach ist es eben nicht.

Weitere Recherchen bringen eine Warnung des Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) zutage, das nicht eben für Panikmache bekannt ist. Demnach ist „die Entwicklungs- und Neurotoxizität von Aluminium“ nachgewiesen, auch wenn noch keine abschließenden Erkenntnisse zur Aufnahme über die Haut vorliegen. Zitat: „Um nachhaltig die Aluminiumbelastung aus kosmetischen Mitteln zu senken, empfiehlt das BfR, die Gehalte von Aluminiumsalzen in Antitranspirantien generell zu senken…“


Prof. Exley forscht schon seit längerer Zeit an möglichen Zusammenhängen zwischen Aluminiumablagerungen im Gehirn und der Alzheimer Erkrankung und Hinweise verdichten sich…

Also lieber Deos ohne Aluminium. Oder einfach öfters duschen ;-)

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