Den FreeBite richtig auswählen

Vorneweg für Lesefaule:  

  • Wenn Sie an ein konventionelles Wasserkissen wie den Aqualizer® gewöhnt sind und etwas Ähnliches suchen, versuchen Sie doch einmal unseren neuen FreeBite comfort!
  • Wenn Sie die Therapiewirkung einmal ausprobieren möchten, beginnen Sie am besten mit einem FreeBite air  medium.


Manche Komponenten des FreeBite Systems wurden kürzlich umbenannte, um die Übersicht zu erleichtern:

  • FreeBite low (früher nur mit Wasserfüllung erhältlich, jetzt auch mit Luftfüllung) 
  • FreeBite medium (früher „FreeBite CMD“)
  • FreeBite high (früher „FreeBite CCD low“)
  • FreeBite ultra high (früher „FreeBite CCD“)
  • Die Fluidfüllung wird jetzt durch den Zusatz „gel“ bezeichnet (früher „balance“)
  • Neue Form: FreeBite comfort.

Aus dieser Aufstellung ist die richtige Wahl leichter zu erkennen: Liegt das Augenmerk auf längeren komfortablen Tragezeiten, so bietet sich der neue FreeBite comfort an, liegt es hingegen auf dem Therapieeffekt, so wählt man ein Therapiekissen in der gewünschten Höhe. Hat man noch keine Erfahrung damit, so beginnt man am besten mit einem FreeBite air medium. Sucht man mehr Höhe in der Abstützung im Biss, so stehen zwei Steigerungen zur Verfügung, „high“ und „ultra high“, erscheint selbst „medium“ noch zu hoch, so probiert man die niedrigere Version „low“.

Eine Besonderheit beim FreeBite ist auch, dass er mit zwei verschiedenen Füllungen angeboten wird, Luft beim FreeBite air, oder Flüssigkeit beim FreeBite gel. Flüssigkeit ist die herkömmliche Füllung bei Bisskissen und wird beim FreeBite hauptsächlich deswegen als Option angeboten, weil Kunden das so von anderen Produkten kennen und Neuem vielleicht etwas skeptisch gegenüber stehen. Auch mag sich der eine oder andere auf der festeren Abstützung auf einem flüssigkeitsgefülltem Polster etwas wohler fühlen. Für die meisten CMD-Patienten funktioniert jedoch die nachgiebigere Luftfüllung hervorragend. 

Nur bei folgenden Zuständen kann der FreeBite seine Wirkung u. U. nicht richtig entfalten:

  • Der Biss ist anterior offen und nur die hintersten Zähne haben Kontakt. Oft liegt bei dieser Konstellation gar keine Kompression der Kiefergelenke vor und die Keilform betont den bereits bestehenden Vorkontakt. Hier wäre der FreeBite comfort die richtige Wahl. Trägt man ihn im Oberkiefer, liegen die Bisskissen meist vor den hintersten Zähnen, sodass der Biss hier nicht unnötig weit gesperrt wird.
  • Die hinteren Zähne fehlen. Bei einer verkürzten Zahnreihe läuft die Intention, mit den längeren Aufbissen, die weiter nach posterior reichen sollen, buchstäblich ins Leere! Vielleicht kann man jedoch einen FreeBite comfort im Oberkiefer ganz gut tragen, oder man legt ein therapiekissen mit dem Verbindungsschlauch vor den Schneidezähnen ein.
  • Es bestehen deutliche Asymmetrien in den Zahnreihen, z. B. der einseitige Verlust der hinteren Zähne. Hier muss man sehen, ob es gelingt, ein Therapiekissen so zurecht zu schieben, dass trotzdem ein gleichmäßiger Aufbiss entsteht!

Solche Einschränkungen gelten für herkömmliche Wasserkissen jedoch meist noch mehr und oft stellt sich ein FreeBite als das Bisskissen heraus, das man am variabelsten verwenden kann.


Stützhöhen:

Zu beachten ist, dass die Fluidfüllung auch etwas höher stützt, da sie im Gegensatz zur Luft nicht komprimierbar ist. Die niedrigsten FreeBite Bisskissen sind daher der FreeBite air comfort und der FreeBite air low.

Letzten Endes ist die Wahl die beste, mit der man individuell am besten zurechtkommt. Um FreeBite-Neukunden die Auswahl zu erleichtern, bietet MediPlus daher auch deutlich vergünstigte Vergleichs-Sets an, mit denen man im Zweifelsfall die beste Wahl durch Ausprobieren treffen kann!


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